Damit ein Ereignis Größe hat, muss zweierlei dazukommen: Der große Sinn derer, die es vollbringen, und der große Sinn derer, die es erleben.

Liebe Schwestern und Brüder, unsere Gemeinde St. Laurentius kann in diesem Jahr auf das stolze Jubiläum von 150 Jahren zurück schauen.
Seit 150 Jahren gibt nun schon kirchliches Leben Zeugnis vom christlichen Glauben, seit 150 Jahren bildet die erste Kirche dort einen Ort, an dem sich Himmel und Erde verbinden, wenn das Wort Gottes verkündet und die Geheimnisse unseres Herrn Jesus Christus unter den Sakramenten gefeiert werden. Was haben die katholischen Christen nicht alles in dieser Zeit erlebt: Freude und Leid, Untergang und Wiederaufbau, allein die Geschichte des 20. Jahrhunderts macht das deutlich.
In all diesem Wechsel blieben die Kirchen der Laurentiusgemeinde ein Symbol dafür, dass die Menschen auch in allem Leid nicht verlassen waren und ein Neuanfang sich lohnt. Die Kirchen wurden von den Menschen gepflegt und gaben ihnen dafür das Bewusstsein, den eigenen Weg nicht allein gehen zu müssen, sondern dass Gott alle Wege mit ihnen ging.
Heute sind diese Kirchen Ihnen anvertraut. Auch heute noch sind sie der Ort, an dem Himmel und Erde sich berühren. Jede lebendige Gemeinde Jesu Christi braucht diese Orte, um ihrem Herrn zu begegnen und daraus die Kraft für ein christliches Leben zu schöpfen. Die neu gegründete Laurentiusgemeinde mit ihren drei Kirchen St. Josef, St. Liborius und St. Bonifatius gibt auch heute Menschen Heimat im Glauben.
Möge das Jubiläumsjahr unserer Gemeinde und Ihnen allen jetzt und in Zukunft Freude bereiten. Dass dies gelingt wünsche ich allen von Herzen und bitte Gott dafür um seinen Segen.
Ludgerus Poggel
  Informationsbroschüre 150 Jahre Kirche im Hammer Westen
  Bildergalerie
  Bericht WA vom 9.9.2015
  Bericht WA vom 25.9.2015
  Bericht WA vom 28.9.2015
  Video (Kurzfassung) vom Jubiläumswochenende:
 Gebet zum Jubiläum

Herr unser Gott, wir stehen vor Dir im 150. Jubiläumsjahr der Kirchengemeinde St. Laurentius. Wir wissen uns verbunden mit all jenen, die vor uns im Hammer Westen gelebt und uns den Glauben weiter gegeben haben. In Freud und Leid haben sie in all den Zeiten mit ihren Höhen und Tiefen auf Dich gehofft und Dir vertraut.
Das Zeichen des Kreuzes war ihr Begleiter – im Leben und in ihrem Sterben. Der Hl. Josef,
der Hl. Bonifatius, der Hl. Liborius und der Hl. Laurentius waren und sind ihre Fürbitter und Helfer.
Heute stehen wir an der Schwelle einer neuen Zeit, dankbar für das kostbare und lebendige Erbe
des Glaubens. Wir wissen nicht, was uns erwartet, was uns bevorsteht, was auf uns zukommt.
Doch bei allem Ungewissen ist eines gewiss: Das Zeichen des Kreuzes geht mit in jede Zeit. Du gehst mit uns
und bist bei uns. Du kommst auf uns zu, auch heute und morgen. Denn Dein ist die Zeit – und was in ihr ist.
Herr, es ist Zeit aufzubrechen zu Dir und Deinem Kommen den Weg zu bereiten in eine
Welt, die oftmals zerrissen und doch voll Sehnsucht und Hoffnung ist.
So bitten wir Dich: Komm Du uns entgegen! Lass uns erfahren, dass Du da bist, und bleibe bei uns, wo wir in Deinem Namen unterwegs sind. Sende aus Deinen Geist und das Antlitz der Erde wird neu.
Amen.
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 Jubiläumsfeier | 26./27. September 2015 | St. Laurentius
Alle Menschen aus dem Pastoralen Raum Hamm-Mitte-Westen und darüber hinaus sind für das Wochenende zur großen Jubiläumsfeier "150 Jahre Kirche im Hammer Westen" eingeladen.

Los ging es am Samstag mit einem Festumzug durch den Hammer Westen. Treffen war um 15:00 Uhr an der Josefskirche. Von dort führte der Weg über Steinstraße, Augustastraße, Viktoriastraße, Vorsterhauser Weg, Lange Straße, Josefswinkel und Wilhelmstraße zum Westenschützenhof, wo es eine Begrüßung und Grußworte der Gruppen und Vereine, eine Begegnung bei Essen und Trinken sowie Musik von der Blaskapelle "Schwartländer" gab. Ab 19:00 Uhr spielte die Partyband "Zick-Zack" zum Tanz auf. 
 
Am Sonntag begann um 11:00 Uhr eine Festmesse auf dem Freigelände des Westenschützenhof. Dort erklang die Messe "Lied vom Licht" mit neuer geistlicher Musik von Rock bis Jazz, gemeinsam gesungen vom Kirchenchor "Cäcilia" St.Josef, dem Jugendchor Young Voices sowie dem Kinderchor St. Laurentius. Danach folgte ein Frühschoppen und ein Mittagessen mit Blasmusik der Blaskapelle "Schwartländer".
 

  Bildergalerie Festumzug
  Bildergalerie Tanzabend
  Bildergalerie Festmesse
  Bildergalerie Frühschoppen
  Text Cosack-Lied von Fr. Vatheuer
  Vorbericht WA vom 25.9.2015
  Bericht WA vom 28.9.2015
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 Historische Fronleichnamsprozession | 7. Juni 2015 | St. Laurentius
Am Sonntag, 7. Juni, ging es um 10:00 Uhr mit einem Festhochamt und der ersten Station im Garten des Altenwohn- und Pflegeheims St. Vinzenz-Vorsterhausen los. Die Prozession nahm folgenden Weg:

Wilhelmstraße, Pestalozzistraße, Im Josefswinkel, Lange Straße, Listkolleg (2. Station), Lange Straße, Wilhelmstraße, Augustastraße, Josefstraße, Listkolleg (3.Station), Josefstraße, Laurentiusweg, Josefskirche.

Zur Begegnung im Josefshaus und -garten mit Grillwurst, Getränken, Kaffee und Kuchen waren alle Gemeindemitglieder herzlich eingeladen.
  Bericht WA
  Vorbericht WA
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 Jubiläumswallfahrt nach Werl | 3. Mai 2015 | Wallfahrtsbasilika
Liebe Schwestern und Brüder!

In der vergangenen Fastenzeit sind wir auf Spurensuche gegangen nach den Wurzeln unseres Glaubens. Wir haben uns an Orten versammelt, die Zeugnis geben von den Anfängen christlichen Lebens in Hamm und seiner Weiterentwicklung über die Jahrhunderte.
Ein wichtiger Bestandteil des gelebten Glaubens waren immer schon Wallfahrten zu besonderen „Gnadenorten“. Und in unserer Gegend gehört dazu seit über 350 Jahren das Pilgern zur Gottesmutter in Werl.
Diese Tradition wollen wir zum Auftakt unserer Jubiläumsfeierlichkeiten „150 Jahre Kirche im Hammer Westen“ wieder aufleben lassen. Auf dem gemeinsamen Weg können wir lebendige Glaubensgemeinschaft erfahren. Am Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ in Werl wollen wir Danksagen, aber auch Ermutigung und Stärkung erbitten für die weiteren Schritte in der Seelsorge mit und für die Menschen in unserem Pastoralen Raum. Auch unsere persönlichen Gebete und die Anliegen unserer Welt dürfen wir auf die Fürsprache Mariens Gott anvertrauen.
Herzlich laden wir alle, Groß und Klein, Alt und Jung, ein, am Sonntag, den 3. Mai sich zu dieser Wallfahrt aufzumachen und dort in Werl miteinander Gottesdienst zu feiern.
Im Namen der Pfarrgemeinderäte und des Seelsorgeteams
Ihr Pfarrer Ludgerus Poggel
Zum Auftakt unseres Jubiläumsjahres "150 Jahre Kirche im Hammer Westen". starteten wir zur großen Wallfahrt nach Werl zur "Trösterin der Betrübten", um Lob und Dank ,aber auch Bitten und Anliegen auf ihre Fürsprache vor Gott zu bringen. Jede Pilgergruppe begann zunächst mit einer kleinen Andacht in der Josefskirche und auch unterwegs gab es noch 2 weitere Stationen, die sich immer mit Maria "beschäftigten", die ihren Lebensweg ganz im Vertrauern zu Gott ging und uns darin bleibendes Vorbild und Hilfe ist. Alle Pilgerinnen unjd Pilger trugen als "Identitäts- und Erkennungszeichen" ein "marianisch-blauen" Stoffschal.
Eine kleine Gruppe von 9 Personen machte sich schon um 5.00 Uhr zu Fuß auf den Weg,um bis mittags auch die ganzen knapp 20 Kilometer zu schaffen. zum Glück war das Wetter trocken und angenehm.
Um 7.30 Uhr trafen sich die ca. 50 Fahrradpilger, bei denen auch eine Gruppe Messdiener/innen dabei war. Eine weitere Gruppe von 19 Personen fuhr mit dem Bus bis Sönnern, um von dort zusammen mit der ersten Fußgruppe die letzten 5 km bis Werl zu pilgern. Schließlich fuhr ein Bus mit knapp 50 Pilgern direkt bis Werl, unterwegs wurde ebenfalls gesungen und gebetet.
Es waren aber auch noch etliche Gemeindemitglieder selber mit eigenem Auto nach Werl gekommen, so dass bei der Pilgermesse um 12.00 Uhr die Wallfahrtsbasilika mit gut 300 Menschen aus dem Hammer Westen gefüllt war. Es war eine ergreifende Messfeier, die vom Jugendchor musikalisch mitgestaltet wurde.
Wer dafür angemeldet war konnte anschließend im Walburgahaus leckere Erbsensuppe essen, andere verköstigten sich auf der Kirmes, die auch noch in Werl stattfand. Nach dem Essen beteten eine ganze Reihe den Kreuzweg mit und um 16.30 Uhr feierten viele auch die Abschlussandacht in der Basilika mit. Währenddessen fing es dann doch noch an zu regnen, so dass alle auf dem Weg zu den Bussen doch noch nass wurden, aber das tat der guten Stimmung und der insgesamten Begeiterung über diese gelungene Wallfahrt dann auch keinen Abbruch mehr und schließlich waren wir dann ja auch bald zu Hause - manche doch ziemlich müde und angestrengt, aber glücklich und dankbar.
  Information und Anmeldebogen Jubiläumswallfahrt
  Pilgerheft Jubiläumswallfahrt
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