KV und PGR Wah­len 2021

Lie­be Schwes­tern und Brüder,

Kir­che lebt vom Mit­ma­chen und Mit­ge­stal­ten – in der Lit­ur­gie, in der Ver­kün­di­gung, im kari­ta­ti­ven Tun und auch in der Gremienarbeit.

Am 6. und 7. Novem­ber 2021 fin­den in unse­rem Erz­bis­tum wie­der Wah­len zum Pfarr­ge­mein­de­rat, zum Gesamt­pfarr­ge­mein­de­rat sowie zum Kir­chen­vor­stand statt. Dabei han­delt es sich um wich­ti­ge Gre­mi­en der pas­to­ra­len Mit­ver­ant­wor­tung. Bei der Wahl haben Sie nicht nur die Mög­lich­keit, Ihren Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten Ihre Stim­me zu geben und damit den Rücken zu stär­ken. Sie kön­nen selbst antre­ten und auf die­se Wei­se Ver­ant­wor­tung für Ihre Gemein­de über­neh­men. Nut­zen Sie Ihr akti­ves und Ihr pas­si­ves Wahlrecht!

Ich dan­ke all den­je­ni­gen, die sich auf die­ses ehren­amt­li­che Wahl­amt ein­las­sen und die­ses Jahr im Herbst zur Neu- oder Wie­der­wahl antre­ten. Auch dan­ke ich allen ehren­amt­lich Täti­gen, die sich in der Ver­gan­gen­heit im Pfarr­ge­mein­de­rat, im Gesamt­pfarr­ge­mein­de­rat und im Kir­chen­vor­stand enga­giert haben und nun aus­schei­den. Nicht zuletzt Ihrem Enga­ge­ment ist es zu ver­dan­ken, dass unse­re Kir­che leben­dig bleibt.

Ihr Erz­bi­schof Hans-Josef Becker

Was ist der Pfarr­ge­mein­de­rat (PGR)? 

Der Pfarr­ge­mein­de­rat ist ein für den Zeit­raum von 4 Jah­ren demo­kra­tisch gewähl­tes Gre­mi­um, in dem Gemein­de­mit­glie­der Ver­ant­wor­tung für die Gestal­tung von Glau­ben und Leben im Pastoral­verbund wahr­neh­men. Aktiv und pas­siv wahl­be­rech­tigt sind Men­schen, die am Wahl­tag min­des­tens 14 Jah­re alt sind. Die Min­dest­grö­ße für unse­ren Pastoral­verbund sind 6 Per­so­nen, es kön­nen nach der Wahl wei­te­re Mit­glie­der beru­fen werden.

Zusam­men mit dem Pfar­rer berät der PGR die Grund­fra­gen der Seel­sor­ge in den Pfar­rei­en. Der jet­zi­ge PGR sieht als Auf­ga­ben des künf­ti­gen PGR, Akti­vi­tä­ten anzu­re­gen und zu unter­stüt­zen mit Blick auf Fra­gen der Ver­kün­di­gung, sozi­al-cari­ta­ti­ve Fra­gen und Welt­ver­ant­wor­tung: Begeg­nung ermög­li­chen, Aus­schüs­se (Gemein­de­aus­schüs­se und the­ma­ti­sche Aus­schüs­se) und Pro­jekt­grup­pen ver­net­zen, Zukunfts­ori­en­tiert han­deln, über den Pastoral­verbund hin­aus „Kir­che in der Stadt“ sein. Es ist also ein Unter­schied zwi­schen Aus­schuss­ar­beit und PGR-Arbeit: wer im Aus­schuss mit­ar­bei­tet, arbei­tet an einer bestimm­ten Idee (Fest orga­ni­sie­ren, ein bestimm­tes sozia­les Enga­ge­ment (Nudel­topf, Beer­di­gungs­be­glei­tung …) leben, the­ma­ti­sches (Fami­li­en­pas­to­ral, Öku­me­ne…) oder ver­or­te­tes Enga­ge­ment (Libo­ri­us­kir­che, Momen­tum, Kir­chen-Cafe, …); wer im PGR mit­ar­bei­tet, ver­sucht aufs Gan­ze zu schau­en, regt evtl. neue Aus­schüs­se an, dis­ku­tiert, wie wir vor Ort ins­ge­samt als Kir­che glaub­wür­dig mit vie­len Men­schen (und nicht den immer glei­chen) in einen Aus­tausch kommen.

In sei­ner letz­ten Sit­zung haben die bei­den PGR St. Lau­ren­ti­us und St. Peter und Paul beschlos­sen, auf­grund der schon in den letz­ten Jah­ren vor­nehm­lich gemein­sam abge­hal­te­nen Sit­zun­gen und als Zei­chen eines Neu­an­fangs einen gemein­sa­men PGR für den Pastoral­verbund Hamm-Mit­te-Wes­ten zu wäh­len.

Was ist der Kir­chen­vor­stand (KV)?

Die Auf­ga­be des Kir­chen­vor­stan­des besteht aus der Ver­wal­tung des Ver­mö­gens in der Kir­chen­ge­mein­de. Durch Unter­stüt­zung der Ver­wal­tungs­lei­tung trifft der Kir­chen­vor­stand Ent­schei­dun­gen über die Mit­tel­ver­wen­dung der Kir­chen­ge­mein­de und über deren künf­ti­ge wirt­schaft­li­che Grund­la­ge. Dar­über hin­aus ist der Kir­chen­vor­stand in wirt­schaft­li­che, recht­li­che und tech­ni­sche Ange­le­gen­hei­ten der kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen ein­ge­bun­den. Mit sei­ner Tätig­keit schafft der Kir­chen­vor­stand die mate­ri­el­le Vor­aus­set­zung, dass die Gemein­de ihre seel­sor­ge­ri­schen und kari­ta­ti­ven Auf­ga­ben wahr­neh­men kann.

Der Kir­chen­vor­stand setzt sich aus dem Pfar­rer der Gemein­de, den für den Zeit­raum von 6 Jah­ren gewähl­ten Frau­en und Män­nern (in unse­ren Pfar­rei­en jeweils 10) sowie dem Ver­wal­tungs­lei­ter (mit bera­ten­der Stim­me) zusam­men. Wahl­be­rech­tigt sind alle, die seit einem Jahr in der jewei­li­gen Pfar­rei woh­nen und min­des­tens 18 Jah­re alt sind, wähl­bar sind alle Wahl­be­rech­tig­ten, die am Wahl­tag min­des­tens 21 Jah­re alt sind.