Kir­chen und Kino. Der Film­tipp 29. Janu­ar 2026 | 19.30 Uhr | Cine­plex Hamm

Kir­chen und Kino: ein Ver­hält­nis zwi­schen hef­ti­ger Ableh­nung und gesuch­ter Nähe. Dabei sind die Berüh­rungs­punk­te grö­ßer als ange­nom­men, denn zen­tra­le Momen­te eines jeden Lebens: Lie­be, Hoff­nung, Treue, Hin­ga­be, Ver­trau­en, Lei­den, Ster­ben, Hoff­nungs­lo­sig­keit, Ver­zweif­lung, Lebens- und Lie­bes­sehn­sucht sind die The­men des Films, zugleich aber auch Kern­the­men christ­li­chen Glau­bens. Grün­de genug, dass Christ*innen und der künst­le­risch auto­no­me Film sich gegen­sei­tig wahr­neh­men und ihr jeweils eige­nes Wis­sen, wie denn Leben gelin­gen könn­te, ins Gespräch brin­gen.
Kir­chen + Kino.
Der Film­tipp, ein öku­me­ni­sches Pro­jekt, prä­sen­tiert Fil­me, die von der evan­ge­li­schen und katho­li­schen Film­ar­beit in Deutsch­land und der Schweiz als Film des Monats bzw. als Kino­tipp der katho­li­schen Film­kri­tik her­vor­ge­ho­ben wur­den. Es sind über­zeu­gen­de Fil­me, die unab­hän­gig von ihrer jewei­li­gen geis­ti­gen Behei­ma­tung die Sehn­sucht nach dem Ande­ren, nach einem ›Mehr des Lebens, auf­recht­erhal­ten.
Der Film­tipp
zeigt gelun­ge­ne Fil­me ver­schie­de­ner Gen­res.
Der Film­tipp
möch­te anre­gen zum genau­en Hin­se­hen und Lust am Sehen ver­mit­teln, auf­klä­ren und zugleich pures Kino­ver­gnü­gen berei­ten.
Las­sen Sie sich ein auf die Welt und die Welt des Kinos.

Don­ners­tag | 29. Janu­ar 2026 | Die Saat des hei­li­gen Fei­gen­baums | Ein ira­ni­scher Jurist wird zum Unter­su­chungs­rich­ter am Revo­lu­ti­ons­ge­richt in Tehe­ran beru­fen, was auch das Unter­schrei­ben von Todes­ur­tei­len beinhal­tet. Wäh­rend der blu­ti­gen Pro­tes­te gegen den Tod der Jugend­li­chen Jina Mah­sa Ami­ni im Sep­tem­ber 2022 kommt es jedoch auch inner­halb der Fami­lie zu Span­nun­gen. Als die Waf­fe des Rich­ters ver­schwin­det, glaubt er, dass eine sei­ner Töch­ter dahin­ter­steckt, und beginnt sei­ne Ange­hö­ri­gen zu ter­ro­ri­sie­ren. Ein zuerst im gemäch­li­chen Tem­po sorg­sam erzähl­tes Fami­li­en­dra­ma, das sich zuse­hends zum Para­noia-Thril­ler wan­delt, der in ein inten­si­ves Fina­le mün­det. Sehens­wert ab 16.